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Willkommen auf der Seite der antinationalen Kampagne des »…ums Ganze!« Bündnis gegen das Superjubiläumsjahr 2009!

Unter dem Motto »Einheit und Freiheit« feiert Deutschland 60 Jahre BRD, 20 Jahre Mauerfall und natürlich sich selbst: als geeinte Jubelnation. Was dagegen spricht? So ziemlich alles. Deswegen zielen unsere Kritik und Aktionen aufs Ganze: Kapitalismus, Staat und Nation gehören abgeschafft. Die bundesweite Kampagne richtet sich gegen die Herrschaft der falschen Freiheit. Denn Freiheit kann es nur eine geben und die heißt: Kommunismus. Weiterlesen

Göttingen: Das Subjekt in der Krise

»Das macht was mit Dir und mir«

Eine Veranstaltung der Redical M

3. Juni 2009, 20:00 Uhr, DGB-Haus, Obere Masch 10

Mit Justin Monday (Autor in der Phase2)

„Identitity, is the crisis can't you see“

Wer aktuell eine Punkband gründen wollte, käme wohl nicht umhin, sie
Fannie Mac and The Bad Banks zu nennen. Die Hilflosigkeit, mit der der
gemeine Menschenverstand den Krisenerscheinungen auf den Finanzmärkten
gegenüber steht, bietet einfach zu viele Gelegenheiten dafür, die
destruktiven Tendenzen der bürgerlichen Gesellschaft zur eigenen Sache
zu machen. Auch, wenn damit keine unmittelbaren Hoffnungen auf
Revolution mehr verbunden werden können. Eine passende vorläufige
Antwort auf die Phantasien von der Allmacht des Staates, die die übliche
Reaktion auf die Hilflosigkeit darstellen, ist eine solche Haltung allemal.

Um das Wissen der ökonomischen Experten steht es keinen Deut besser als
um das des Alltagsverstandes. Jahrzehntelang haben sie sich antrainiert,
das Kapital und die krisenhafte Verlaufsform der gesellschaftlichen
Verhältnisse, die mit ihm einhergehen, noch schlechter zu verstehen, als
es dessen widersprüchliche und fetischistische Erscheinungsformen
sowieso nur erlauben. Es waren dies die Bewußtseinsformen, in denen die
öffentlichte Meinung versuchte, sich über den historischen Charakter
ihrer Gesellschaftsform hinwegzutäuschen. Und schon wieder sollen alle
diese Bemühungen nichts genützt haben, was allemal ein Grund zu sein
scheint, an ihnen festzuhalten.

Die Reaktinsformen auf die Krise verlaufen daher in den altbekannten
Bahnen. Das die aktuellen Maßnahmen politisch über den status quo der
vergangenen Jahrzehnte hinausweisen, kann nur glauben, wer diese
fälschlicherweise als „Neoliberalismus in Reinform“ identifiziert hat.
Dagegen ist zunächst einmal zu diagnostizieren, dass inzwischen die seit
der Weltwirtschaftskrise 1929 institutionalisierten Maßnahmen zu
Krisenlösung und -aufschub in der Krise sind.

Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung Niedersachsen