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Willkommen auf der Seite der antinationalen Kampagne des »…ums Ganze!« Bündnis gegen das Superjubiläumsjahr 2009!

Unter dem Motto »Einheit und Freiheit« feiert Deutschland 60 Jahre BRD, 20 Jahre Mauerfall und natürlich sich selbst: als geeinte Jubelnation. Was dagegen spricht? So ziemlich alles. Deswegen zielen unsere Kritik und Aktionen aufs Ganze: Kapitalismus, Staat und Nation gehören abgeschafft. Die bundesweite Kampagne richtet sich gegen die Herrschaft der falschen Freiheit. Denn Freiheit kann es nur eine geben und die heißt: Kommunismus. Weiterlesen

Göttingen: Einführungsveranstaltung zur ....ums Ganze! Broschüre

"Staat, Weltmarkt und die Herrschaft der falschen Freiheit. Zur Kritik des kapitalistischen Normalvollzugs"

„Staat, Weltmarkt und die Herrschaft der falschen Freiheit. Zur Kritik des kapitalistischen Normalvollzugs“

Selten war die öffentliche Diskussion um Staatsinterventionen so präsent wie in den letzten Monaten. Ob bei der Hypo-Real-Estate, Opel oder Arcandor, überall erscheint der Staat vielen ganz selbstverständlich als „Retter in der Not“ vor wirtschaftlichen Krisen. Die Gegenstimmen der staatlichen Intervention, die den öffentlichen Kassen nicht zu viel zumuten wollen oder gar die Wettbewerbsfreiheit in Gefahr sehen, bestreiten die staatlichen Regulationsmaßnahmen und Interventionen in dieser Krise selten. Sei es bei dem angeschlagenen Autohersteller und seinen Zulieferfirmen oder bei der Rettung von Banken.

Eine solche scheinbar neutrale Instanz wie der bürgerliche Staat lässt sich dann auch für die unterschiedlichsten Aufgaben heranziehen. Ob es sich nun um die Unterstützung von „systemischen Banken“ oder die Rettung der BürgerInnen vor den Folgen wirtschaftlicher Krisen handelt, der Handlungsspielraum des Staates scheint unbegrenzt zu sein. Weder die Funktionsweise des bürgerlichen Staates, noch seine originären Aufgaben als ideeller Gesamtkapitalist und damit seine Stellung im kapitalistischen Verwertungsprozess kommen in der bürgerlichen Sichtweise vor. Es stellt sich daher die Frage wie Staat und Kapitalismus zusammenhängen, wo doch beide als zwei gegensätzliche Dinge wahrgenommen werden. Was bedeutet in diesem Zusammenhang falsche Freiheit. So naheliegend die Einwände von Linkspartei, Gewerkschaften und Co auch sein mögen, dass der Schutz der BürgerInnen vor dem Schutz der Banken zu stehen habe, folgen die Einwände der gleichen Logik, wie der für die Rettung der Banken.

Diese Logik resultiert aus einem Staatsverständnis, das den Staat außerhalb der kapitalistischen und politischen Ökonomie ansiedelt und ihm die Aufgabe zuweist den Kapitalismus zu bändigen.

Zu diesem Zweck bieten wir diese Einführungsveranstaltung an.Anhand des …ums Ganze! Grundlagentextes „Staat, Weltmarkt und die Herrschaft der falschen Freiheit. Zur Kritik des kapitalistischen Normalvollzugs“ soll ein erster Überblick über das Verhältnis von Staat und Kapital gegeben werden.

Die Veranstaltung richtet sich ausdrücklich an Personen mit wenig oder keinen Vorkenntnissen.

Montag, 18.01.2010 | 20 Uhr | ZHG 003 Uni Göttingen

Die Broschüre ist bei der Veranstaltung für eine Schutzgebühr von 1€ erhältlich oder kann unter www.umsganze.de bestellt werden